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Ein Katzenbiss kann tödlich sein !


Dies gilt nicht nur für Mäuse und Ratten, sondern auch für Menschen. `Pasteurellen` heißen die `Killer`-Keime, die imunsupprimierte Menschen gefährden.

Ein Biß der tödlich sein könnte |  Tierarztpraxis-Hanau.de

Wie die Zeitschrift Vetimpulse in Ihrer Ausgabe 6 / 2009 berichtete, werden Pasteurellen in circa 75 Prozent aller infizierten Katzenbisse nachgewiesen. In mehreren Beispielen wurde über letal (tödlich) verlaufende Krankheitsbilder berichtet, die auf die sonst als harmlos geltenden Pasteurellen Keime zurückzuführen waren.

Wichtig für Tierbesitzer ist es, zu wissen, das ein solches Risiko besteht. Immunsupprimierte Menschen sollten sich des Risikos bewusst sein und sich darauf einstellen.

Alle Personen, die von einer Katze gebissen wurden, sollten diese Gefährdung ernst nehmen und generell einem Humanmediziner aufsuchen.

Immunsupprimierte Personen sollte darüber hinaus auch Kratzer durch Katzen und Atemwegsbeschwerden nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das Zusammenleben mit Tieren bietet nicht nur Freude, sondern auch Risiken. In der Fachliteratur seien Fallbeispielen von tödlich ausgehenden Bissverletzungen nicht selten zu finden.

Im Zweifelsfalle, den Hausarzt hierzu zu Rate ziehen !

Im akuten Fall ? so ein Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft - sollte man die Wunde sofort reinigen und desinfizieren. Spätere Schwellungen, Rötungen oder Schmerzen sowie beim typischen 'Entzündungspochen' sollte man dann unbedingt den Arzt aufsuchen. In der Nacht sollte man auch nicht scheuen eine Notaufnahme aufzusuchen. Ansonsten können schnell Sehnen, Nerven und Gelenke angegriffen werden und zu Dauerschäden führen.

Hanau, März 2009
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